Internationales Netzwerk für Populismusforschung

über das netzwerk

Das Internationale Netzwerk für Populismusforschung ist am Arbeitsbereich Politische Theorie, Ideengeschichte und Politische Kultur der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU Kiel) angesiedelt. Es bietet eine Plattform für den internationalen Austausch und die Initiierung von Publikations- und Forschungsprojekten zum Thema Populismus.

Inhaltlich widmet sich das Internationale Netzwerk für Populismusforschung neuen theoretischen, qualitativen und quantitativen Ansätzen, um das Phänomen des Populismus weltweit zu untersuchen.

 

Über die Politikwissenschaft hinaus öffnet sich das Netzwerk für weitere Disziplinen aus den Sozial- und Geisteswissenschaften wie die Soziologie, Philosophie, Kultur-, Medien- und Literaturwissenschaften, Ethnologie, Visual Studies, Performance Studies, Rechts- und Geschichtswissenschaften.

 

Das Internationale Netzwerk für Populismusforschung organisiert wissenschaftliche Veranstaltungen (in Präsenz und Online) an der CAU und in Kooperation mit Partnerinstitutionen. Dazu gehören wissenschaftliche Konferenzen, Workshops und Panels bei nationalen und internationalen Fachtagungen, internationale Kooperationen in der Lehre sowie Veranstaltungen für eine breitere Öffentlichkeit.

 

Das Internationale Netzwerk für Populismusforschung führt eigene Forschungsprojekte durch und unterstützt Promotions- und Post-Doc-Projekte.

 

Das Netzwerk erarbeitet seine Forschungsergebnisse in Form von wissenschaftlichen Publikationen und macht die zentralen Arbeiten der Partner*innen sichtbar.

 

Das Internationale Netzwerk für Populismusforschung engagiert sich auch in der Kommunikation mit einer breiteren Öffentlichkeit.

Reinhard Heinisch im Gespräch mit dem Wissenschaftsmagazin „scilog“

Europas Politik im Bann der Verschwörungen

Im Gespräch mit scilog, dem Wissenschaftsmagazin des Österreichischen Wissenschaftsfonds FWF, stellt Reinhard Heinisch (Universität Salzburg) das Projekt „Populism and Conspiracy in the COVID-19 Pandemic and beyond“ vor. Das Projekt wird von Reinhard Heinisch und Oscar Mazzoleni (Universität Lausanne) geleitet. Es wird vom FWF sowie vom Schweizerischen Nationalfondn (SNF) gefördert. 

Reinhard Heinisch im Gespräch mit Der Standard

Trumps gefährlichster Ideologe

Wenn Donald Trump den Staat anfeindet, die Justiz angreift oder gegen Migranten hetzt, dann stehen hinter seinen schärfsten Worten oft die Gedanken eines Mannes: Stephen Miller. Der stellvertretende Stabschef im Weißen Haus und Berater für innere Sicherheit hat Trump mit radikalen Ideen schon zur ersten Präsidentschaft verholfen. In der zweiten Trump-Ära setzt Miller zum Frontalangriff auf die US-Demokratie an. Wie einflussreich und gefährlich Trumps Scharfmacher ist und wie er Amerika für immer verändern will, erklärt Reinhard Heinisch. Er ist Politikwissenschafter an der Universität Salzburg. 

Podiumsdiskussion mit Paula Diehl und Sabine Kropp

Föderalismus - Hemmnis oder Chance für den Populismus?

OrganisationVertretung des Landes Baden-Württemberg beim Bund + Europäisches Zentrum für Föderalismus-Forschung (EZFF)
 
OrtVertretung des Landes Baden-Württemberg beim Bund, Tiergartenstraße 15, 10785 Berlin
 
TerminMontag, 17. November 2025 17:00 bis 20:30 Uhr 
 
Mit dem Jahrbuch des Föderalismus 2025 legt das Europäische Zentrum für Föderalismus-Forschung Tübingen (EZFF) den 26. Band dieser Reihe vor. Das diesjährige Schwerpunktthema des Jahrbuchs ist Föderalismus und Populismus.
 
Über das Thema „Föderalismus – Hemmnis oder Chance für den Populismus“ diskutieren Frau Prof. Dr. Paula Diehl und Frau Prof. Dr. Sabine Kropp unter der Moderation von Frau Prof. Dr. Gabriele Abels. Ulrich Aierstock, stv. Dienststellenleiter der Landesvertretung Baden-Württemberg, eröffnet den Abend.
Seit dem Jahr 2000 bietet das Jahrbuch als thematisch breit angelegtes Kompendium stets einen aktuellen, verlässlichen und zusammenfassenden Überblick über die verschiedenen Aspekte föderaler und regionaler Strukturen, nicht nur in Deutschland, sondern auch in anderen europäischen Staaten. Von besonderem Interesse ist das Jahrbuch für Politik und Verwaltung; es ist aber auch in Wissenschaft und Forschung, Lehre und Studium fest etabliert.
Lecture by Dr. Mattias Lehtinen

„The Crisis of Political Imagination“

On 4 November 2025, Dr Mattias Lehtinen held a lecture on „The Crisis of Political Imagination“ in the context of the lecture series „Krise und Politik“ organized by Prof.in Dr. Paula Diehl.

What happens when societies lose the capacity to imagine political alternatives, when societies block alternatives or when the only alternatives that are produced are antidemocratic? In his lecture on the crisis of political imagination, Mattias Lehtinen explored these different aspects of the contemporary crisis of political imagination in a situation where our collective political creativity is increasingly constrained by neoliberal rationality and the normalization of illiberal and far-right politics. Through linking three interconnected diagnoses, the erosion of invention, the failure of institutionalization, and the normative misdirection of imagination, he traced how imagination has shifted from a collective, democratic force to a privatized one that can be seen as linked to the reconstitution of heteronomous political projects.

© Paula Diehl | mit Einverständnis von Mattias Lehtinen
Mattias Lehtinen is a Postdoctoral researcher at the Department of Practical Philosophy at the University of Helsinki and currently a visiting scholar at the Political Theory, History of Ideas and Political Culture section at Kiel University.
 

The International Populism Research Network at the APSA 2025

Panel 1: Populism, “The People,” and Democracy: Insights from the Latin American Experience

Chair: Kenneth Roberts

Presentations:

  • Carlos de la Torre (University of Florida): Reimaging Populism and the People: Lessons from Latin America
  • Paula Diehl (University of Kiel): Populism and the Tipping Point of Democracy
  • Lisa Zanotti (Diego Portales University): The Authoritarian Feedback Loop: Rethinking the Populist Radical Right Beyond Nativism
  • Kenneth M. Roberts (Cornell University): The People as a Political Subject in Comparative Historical Perspective


Comments
:

  • Jason Frank (Cornell University)
  • Kurt Weyland (University of Texas at Austin)

Panel 2: Populism, Demagoguery, and Rhetoric in Historical Perspective

Chair: Rob Goodman

Speakers:

  • Paula Diehl (University of Kiel)
  • Rob Goodman (Toronto Metropolitan University)
  • Tae-Yeoun Keum (University of California, Santa Barbara)
  • Simon Lambek (University of the Fraser Valley, British Columbia)
  • Cary Nederman (Texas A&M University)
  • David Ragazzoni (University of Toronto)

Learn more about the edited volume.

Learn more about the APSA Annual Meeting’s programme.

Open Access Artikel

Den globalen Dynamiken des Populismus auf der Spur: Das Internationale Netzwerk für Populismusforschung

In der aktuellen Ausgabe der Kieler Universitätszeitschrift „Christiana Albertina“ stellen Paula Diehl und Helge Petersen die Forschungs- und Transferarbeit des Internationalen Netzwerks für Populismusforschung vor.

LEIBNIZ RESEARCH ALLIANCE “VALUE OF THE PAST”
– ANNUAL CONFERENCE 2025

LEIBNIZ RESEARCH ALLIANCE “VALUE OF THE PAST” – ANNUAL CONFERENCE 2025

Right-wing populism and the far right have once again become a central political force − in Europe and across the globe. A core element of their politics is the attempt to revise and redefine history. However, there are few comparative works on how right-wing and radical right populists interpret, reinterpret and instrumentalize the past in pan-European and global perspectives. The conference will bring together expertise from different European countries, and it will also look at right-wing populist movements and far-right thinking in the US, India, and Japan.

New documentary by the UNPOP project

Populism: Performing Democracy: Collective Emotions, Political Narratives and Social Identities

The UNPOP project (UNpacking POPulism: Comparing the formation of emotion narratives and their effects on political behaviour) has recently published an exciting documentary with the title „Populism: Performing Democracy: Collective Emotions, Political Narratives and Social Identities“ (Portugal, 2024, 17 minutes).
 
The documentary features interventions by Tereza Capelos, Paolo Cossarini, Paula Diehl, João Figueiredo, Cristiano Gianolla, Gaia Giuliani, George Marcus, Lisete Mónico, and Emilia Palonen.
The documentary was one of nine documentaries selected for the 1st ISA Sociological Film Festival. It was screened on 7 July at the 5th ISA Forum in Rabat.
 
It is now made publicly available for viewing and can be used for private study, public sociology, lecturing, dissemination and public debate on a highly relevant topic.
 
You can access and share it through this link.

Ruth Wodak im Gespräch mit
der Katholischen Sozialakademie Österreichs  

Wie kann man Rechtspopulismus entschlüsseln, Ruth Wodak?

Über die Sprache des Spaltens und wie man ihr entgegentritt
 
Wir sprechen mit der Sprachwissenschaftlerin Ruth Wodak über die Sprache des Rechtspopulismus: Wie – und warum – wird politische Sprache, die auf Ausgrenzung anderer basiert, gesellschaftlich normalisiert? Ist diese Art der Kommunikation ausschließlich im rechtsextremen Lager zu finden oder auch in anderen politischen Gruppierungen? Und: Wie kann man – im Sinne des Sozialen Friedens – einer Sprache entgegentreten, die teilen, ausgrenzen und agitieren möchte?
 
Das Gespräch fand im Rahmen des Podcasts „Der Sozialkompass: Ein Podcast über gesellschaftliche Herausforderungen und Lösungswege“ der Katholischen Sozialakademie Österreichs statt. 

New Book by Théo Aiolfi

The Populist Style: Trump, Le Pen and Performances of the Far Right

Through a comparative case study analysing the 2016 and 2017 presidential campaigns of Donald Trump and Marine Le Pen, The Populist Style examines the links between far-right ideology and populism. Adopting an interdisciplinary framework combining political science and performance studies, this book develops a critical definition of populism as a style, that is, as a repertoire of political performances that shapes and is given shape by ideological content.
 
The book was published in January 2025 by Edinburgh University Press. For more information on the book (including access and purchase options), click here.
 

Interview mit Paula Diehl im Deutschlandfunk

Populismus und Rechtsstaatlichkeit

Im Deutschlandfunk-Magazin „Europa heute“ sprach Paula diehl darüber, welche Rolle die Skepsis gegenüber politischen Institutionen und die Instrumentalisierung von Rechtstaatlichkeit im Populismus spielt. Das Interview führte Katharina Peetz.

Impressum:

Information according to § 5 TMG:
 
Internationales Netzwerk für Populismusforschung
Institut für Sozialwissenschaften/Politikwissenschaft

Olshausenstr. 40
24118 Kiel

Represented by: Prof. Dr. Paula Diehl (Director)
Olshausenstr. 40
24118 Kiel
phone: +49 431 880-5217
mail: contact.populism@politik.uni-kiel.de

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