Internationales Netzwerk für Populismusforschung

über das netzwerk

Das Internationale Netzwerk für Populismusforschung ist am Arbeitsbereich Politische Theorie, Ideengeschichte und Politische Kultur der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU Kiel) angesiedelt. Es bietet eine Plattform für den internationalen Austausch und die Initiierung von Publikations- und Forschungsprojekten zum Thema Populismus.

Inhaltlich widmet sich das Internationale Netzwerk für Populismusforschung neuen theoretischen, qualitativen und quantitativen Ansätzen, um das Phänomen des Populismus weltweit zu untersuchen.

 

Über die Politikwissenschaft hinaus öffnet sich das Netzwerk für weitere Disziplinen aus den Sozial- und Geisteswissenschaften wie die Soziologie, Philosophie, Kultur-, Medien- und Literaturwissenschaften, Ethnologie, Visual Studies, Performance Studies, Rechts- und Geschichtswissenschaften.

 

Das Internationale Netzwerk für Populismusforschung organisiert wissenschaftliche Veranstaltungen (in Präsenz und Online) an der CAU und in Kooperation mit Partnerinstitutionen. Dazu gehören wissenschaftliche Konferenzen, Workshops und Panels bei nationalen und internationalen Fachtagungen, internationale Kooperationen in der Lehre sowie Veranstaltungen für eine breitere Öffentlichkeit.

 

Das Internationale Netzwerk für Populismusforschung führt eigene Forschungsprojekte durch und unterstützt Promotions- und Post-Doc-Projekte.

 

Das Netzwerk erarbeitet seine Forschungsergebnisse in Form von wissenschaftlichen Publikationen und macht die zentralen Arbeiten der Partner*innen sichtbar.

 

Das Internationale Netzwerk für Populismusforschung engagiert sich auch in der Kommunikation mit einer breiteren Öffentlichkeit.

DVPW-PERSPEKTIVTAGUNG

Nichts steht mehr fest? Plurale Perspektiven auf politische Kontestation

Datum: 7. – 8. März 2024

Ort: Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (Ludwig-Meyn-Straße 8)

Organisation: Laura von Allwörden, Elena Dück, Falk Ostermann

In Kooperation mit den DVPW-Themengruppen Außen- und Sicherheitspolitik, Diskursforschung und Internationale Organisation

Die Diagnose, dass wir in einer globalisierten Welt des Umbruchs und einer Zeit multipler Krisen leben, ist allgegenwärtig. Dies geht mit der Infragestellung bestehenden politischer Ordnungen einher, sei es auf nationaler oder auf internationaler Ebene. So sind Politisierung und Kontestation zu Phänomenen geworden, die alle Facetten des Handelns von Staaten sowie anderen internationalen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Akteuren erfasst haben.

New publication of Paula Diehl and BRIGITTE BARGETZ

The Complexity of Populism – New Approaches and Methods

Much as populism has been researched, it remains a contested notion without coherent definition and methodology, and shaped by dimensions such as ideology, communication style, discourse, mobilization, and organization. It has simultaneously mobilized emotions, produced symbols, and affected subjectivity and gender relations and can manifest itself in different ways and appear in hybrid forms, such as in the cases of Silvio Berlusconi, Hugo Chávez, and Donald Trump.

With chapters by Paula Diehl, Carlos de la Torre, Birgit Sauer, Brigitte Bargetz, Stefan Bird-Pollan, Federico Finchelstein, Giorgia Bulli, Martin Reisigl, Mojca Pajnik, Till Weber.

The book was published on July 3, 2023 and can be ordered here.

Open Access: Mojca Pajnik: Transformations of the Media Sphere. Amplifying Opportunity Structures for Populism

SEMINAR SERIES 

Populism, Demagoguery and Rhetoric in Historical Perspective (PDRHP)

Date:  13 February 2024, 4 pm 
Location: Centre for Ethics, Politics and Society, University of Minho (Portugal), online

PDRHP is a research project dedicated to the study of populism, demagoguery, and rhetoric in historical perspective, under the coordination of Giuseppe Ballacci, member of the International Populism Research Network at Kiel University

PDRHP hosts a regular seminar series, in an online or hybrid format.
The next session of the seminar will be held on:

David Ragazzoni (Columbia University): “From Fascism to Populism, between Liberalism and Socialism: Norberto Bobbio’s Democratic Theory (early 1940s-early 1990s)”

Samuel Zeitlin (University College London): “Carl Schmitt, Political Theology, and the History of Political Thought”

Neue Publikation

Das Spiel mit der Zeit: autoritär-populistische Politiken der Vergegenwärtigung

Igegenwärtigen Moment der Krise mobilisieren autoritäre-populistische Parteien auch durch ein gekonntes Spiel mit Zeitvorstellungen. Donald Trumps „Make America Great Again“ ist dafür typisch. Es ist die Idee, unmittelbar handeln zu können und sogar zu müssen und dadurch zugleich eine imaginäre Vergangenheit wiederherzustellen, die von den Krisen der Gegenwart befreit ist. Um diesen Modus zu fassen, schlägt der Beitrag den Begriff der autoritär-populistischen Vergegenwärtigung vor. Gemeint ist damit eine Form der Vergegenwärtigung von Vergangenheit und Zukunft, die sowohl konservativ-beständig als auch aktionistisch-transformativ ist, gerade weil sie den Konservatismus mit einem aktionistischen Handeln verbindet. 

 
Ein theorie-blog Beitrag von Brigitte Bargetz, Nina Elena Eggers und Sara Minelli. 

Der MITEINANDER REDEN Podcast der BPB
mit einem Beitrag von Paula Diehl

Podcast zum Thema "Populismus"

„Der Populismus als politische Bewegung zeichnet sich durch eine starke Betonung der Unterscheidung zwischen ‚dem Volk‘ und ‚den Eliten‘ aus. Doch wann wird Populismus zur Gefahr für die Demokratie? Welche politischen und gesellschaftlichen Auswirkungen haben rechtspopulistische Tendenzen in Regionen außerhalb der städtischen Zentren?“

Im Podcast MITEINANDER REDEN, der durch die Bundeszentrale für politische Bildung gefördert wird, bietet Paula Diehl eine wissenschaftliche Einordnung des Populismus, seiner Strömungen und dem möglichen zivilgesellschaftlichen Umgang mit populistischen Tendenzen.

Projekt (Februar 2022 – Dezember 2023)

Normalizing the Far Right

Wie werden antidemokratische Ideen, Vorstellungen, Einstellungen, soziale Praktiken und darauf fußende Politik gesellschaftsfähig und wie wirken sie sich auf die Identitätsbildung aus? Gibt es gemeinsame Normalisierungsmechanismen, die alle diese Aspekte des gesellschaftlichen Lebens durchdringen? Sind sie in verschiedenen Bereichen von Politik und Gesellschaft wie politischer Kommunikation, Medien, Kultur, Recht, etc. in gleicher Weise präsent? Und welche Widerstandsstrategien gibt es gegen diese Normalisierung in Politik und Zivilgesellschaft? 

Projektleitung:
Paula Diehl, Birgit Sauer

Impressum:

Information according to § 5 TMG:
 
Internationales Netzwerk für Populismusforschung
Institut für Sozialwissenschaften/Politikwissenschaft

Olshausenstr. 40
24118 Kiel

Represented by: Prof. Dr. Paula Diehl (Director)
Olshausenstr. 40
24118 Kiel
phone: +49 431 880-5217
mail: contact.populism@politik.uni-kiel.de

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